Rote Karte gegen Gewalt an Frauen

Neues Banner im Herrenriedstadion

Der Fußballplatz ist ein Ort, an dem Menschen verschiedenster Nationen und Generationen zusammenkommen. Mit dem VfB Hohenems konnte das Gewaltpräventionsprojekt StoP – Stadt ohne Partnergewalt einen wichtigen Kooperationspartner gewinnen. „Gewalt gegen Frauen hat auf und abseits des Fußballplatzes nichts verloren“, ist der Obmann Harald Achenrainer überzeugt. „Wir möchten unseren Einflussbereich nutzen, um die Gesellschaft für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Das neue Banner ist ein erster Schritt in der Zusammenarbeit mit StoP“.

Auch Nikola Furtenbach, Projektleiterin von StoP Vorarlberg freut sich: „Die Unterstützung unserer Anliegen durch einen Sportverein wie den VfB Hohenems ist ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Wir erreichen hier sehr niederschwellig eine neue und wichtige Zielgruppe.“

In Österreich ist jede dritte Frau zumindest einmal in ihrem Leben sexualisierter oder körperlicher Gewalt ausgesetzt. Getreu dem Motto „Was sagen, was tun“, zeigt StoP Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten auf, die dabei helfen, Gewalt frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. So wirkt StoP der Stigmatisierung von Opfern entgegen und ermutigt Menschen, Zivilcourage zu zeigen. Wer Interesse hat ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen, kann gerne zum nächsten StoP Treffen kommen.

Projektleiterin Nikola Furtenbach, Vizebürgermeisterin Patricia Tschallener, Stadträtin Angelika Benzer und Harald Achenrainer vom VfB enthüllen gemeinsam mit Aktivistinnen von Stadt ohne Partnergewalt das neue Banner im Herrenriedstadion. 
(Im Bild von links nach rechts: Meltem Polatkan, Nikola Furtenbach, Angelika Benzer, Harald Achenrainer, Tânia Maria Rodrigues-Peters, Josef Gojo, Angelika Fenkart, Sabine Mohr-Egger, Patricia Tschallener, Maria Benzer und Erika Mathis)

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