Oberwart – Projektvorstellung

Oberwart - Projektvorstellung

Das Projekt

StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt, ist ein Gewaltpräventionsprojekt.

Stop will das Thema Gewalt an Frauen und Kindern öffentlich machen und möglichst viele Menschen gewinnen, mitzuwirken und aktiv dabei zu sein.

Jede*r kann einen Beitrag leisten, denn häusliche Gewalt kommt in allen sozialen Schichten vor. Partnergewalt ist ein weiterverbreitetes Problem und macht keinen Halt vor der Herkunft oder der Nationalität der Betroffenen. Frauen sind überproportional oft von Gewalt in seinen unterschiedlichen Formen betroffen. Jede fünfte Frau ist einmal in ihrem Leben Opfer von Partnergewalt. Mitbetroffen sind dabei auch immer die Kinder.

Betroffene werden oft in eine vollkommene Abhängigkeit gedrängt, sind häufiger von Armut bedroht, oder können sogar ihr Leben verlieren – die Auswirkungen von Gewalt sind gravierend und Gewalterfahrungen wirken sich immer negativ aus. Für die betroffenen Frauen ist es oft schwierig, sich aus einer Gewaltbeziehung zu lösen und sich ein eigenständiges, selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben aufzubauen.

Stop setzt im Gemeinwesen an:

Nachbar*innen sollen gestärkt und ermutigt werden, achtsamer miteinander umzugehen.

Durch Stop sollen Haltungen verändert und Nachbar*innen und Kooperationspartner*innen ermutigt werden, bei häuslicher Gewalt nicht mehr weg zu schauen, sondern hinzusehen und diese zu benennen.

Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema und durch Information von Expert*innen werden sie zu Multiplikator*innen und können unterstützend tätig werden:

Nachbar*innen wissen, was bei Verdacht auf Gewalt zu tun ist und helfen so betroffenen Frauen und Kindern, sich Hilfe und Unterstützung zu holen.

Betroffene von Gewalt sollen sich nicht mehr aus Angst und Scham verstecken müssen!

 

Gemeinsam sind wir aktiv und setzen wir uns für ein gewaltfreies Miteinander ein.

Der  Verein AÖF – Autonome österreichische Frauenhäuser  koordiniert StoP seit 1. Jänner 2019 in Margareten im 5. Wiener Gemeindebezirk gemeinsam mit zahlreichen Projektpartner*innen. Nun wird das Projekt in 8 Bundesländern und an 15 weiteren Standorten ausgebaut.

Die Stadt Wels setzt gemeinsam in Kooperation mit dem Frauenhaus Wels das Projekt StoP im Stadtteil Neustadt um.

Gemeinsam können wir: Was sagen. Was tun.

Werden Sie Teil unseres StoP- Teams! Werden Sie Teil unserer StoP- Bewegung!

Warum in Oberwart / Jennersdorf

Der Verein Frauen für Frauen Burgenland wurde im Dezember 1988 mit dem Ziel gegründet, die Lebenssituation burgenländischer Frauen und Mädchen durch Beratung
Gruppen, Kurse und Veranstaltungen sowie Öffentlichkeitsarbeit zu frauenpolitischen Fragen zu verbessern.

Frauen für Frauen Burgenland“ ist Trägerin von 3 Frauenberatungseinrichtungen im Südburgenland. Langjährige erfolgreiche Praxis in Beratung und Training haben diese Einrichtungen zu Kompetenzzentren für Frauenanliegen gemacht. Alle Einrichtungen zeichnen sich durch niederschwellige und unbürokratisch verfügbare Beratungs- und Fortbildungsangebote sowie diverse Projekte aus.

 

Der Verein Frauen für Frauen Burgenland ist Vernetzungsträgerin bei der österreichweiten Plattform gegen die Gewalt in der Familie, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft gegen Gewalt sowie Koordinatorin der Bezirksarbeitsgemeinschaften.

In Kooperation mit dem größten gemeinnützigen Bauträger des Burgenlandes, der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, startet das StoP Projekt mit zwei ausgewählten Siedlungen in Oberwart und Jennersdorf.

Lust mitzumachen? Dann melden Sie sich bei uns!

Wir sind unter burgenland@stop-partnergewalt.at erreichbar.

Projektpartner*innen

Das StoP Projekt Österreich wird vom Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser koordiniert. An Bord sind zudem zahlreiche Projektpartner und Projektpartnerinnen, die wir nachfolgend gern vorstellen möchten. Wir freuen uns, so viel geballte Kompetenz, Freude am Wirken und Engagement in einem Projekt zu vereinen!

Mit einem Klick auf Name oder Logo kommen Sie auf die jeweiligen Websites.

Wir wachsen übrigens stetig – wenn auch Sie der Region tätig sind, melden Sie sich gerne und und wir treffen uns, um eine mögliche Kooperation zu besprechen.

Die Projektpartner*innen werden hier in Kürze ergänzt.