StoP Bregenz

1. Warum braucht es StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt?

Etwa zwei Drittel der Frauen, die von Partnergewalt betroffen sind, melden die Vorfälle nicht bei der Polizei (FRA Studie 2014). Zudem sucht nur rund ein Drittel Hilfe bei einer Opferschutzeinrichtung. Um der hohen Dunkelziffer an betroffenen Frauen entgegenzuwirken, braucht es zusätzlich funktionierende soziale Netzwerke. Diese können auf Partnergewalt reagieren und Betroffene unterstützen.

Häusliche Gewalt ist kein Randphänomen, sondern kommt viel zu häufig vor. Die Bekämpfung von Gewalt an Frauen (und Kindern) sowie die opferschutzorientierte Täterarbeit sind ein wichtiges Anliegen. Eine gestärkte Nachbarschaft in den Stadtteilen ist ein wichtiger Teil der Präventionsarbeit und rettet vielleicht sogar Leben.

2. Das Projekt

StoP ist ein Nachbarschaftsprojekt zum Thema Partnergewalt und häusliche Gewalt. Ziel des Projektes ist es, dass sich Betroffene von Gewalt nicht mehr aus Angst und Scham verstecken.
Nachbar:innen und Kooperationspartner:innen werden ermutigt und bestärkt, bei Gewalt nicht mehr wegzuschauen, sondern diese zu benennen und hinzuschauen. Sie wissen, wo sie Unterstützung erhalten und wohin sie sich wenden können, um Hilfe für Betroffene zu erhalten.
Gemeinsam machen wir uns für eine gute Nachbarschaft stark.

Seit Mitte 2021 koordiniert die ifs Gewaltschutzstelle das Projekt StoP. Dabei besteht eine Kooperation mit der ifs Gewaltberatung, der ifs FrauennotWohnung und dem ifs Kinderschutz. Zudem unterstützt die Stadt Bregenz das Projekt.

3. Der Stadtteil

In Vorarlberg machte die Stadt Bregenz den Projektauftakt. Der einstimmige Beschluss des Stadtrates verdeutlicht, wie wichtig es Bregenz ist, das Thema Gewalt in Familien anzusprechen.

Gemeinsam mit vielen Projektpartner:innen konnten wir in Bregenz eine Vielzahl an Aktionen planen und umsetzen. Zukünftig soll das Projekt StoP auch in weiteren Gemeinden Vorarlbergs etabliert werden.

4. Wie wollen wir unsere Ziele erreichen?

Im Projekt setzen wir uns gemeinsam mit Nachbar:innen, Vereinen, Religionsgemeinschaften und vielen anderen mit dem Thema häusliche Gewalt und Partnergewalt auseinander. So wirken wir der Stigmatisierung von Opfern entgegen und steigern die Zivilcourage.

In gemeinsamen Kooperationen organisieren wir unterschiedliche Workshops, Kinoabende, Sprechstunden, Theaterveranstaltungen usw. Damit möchten wir informieren und Anhaltspunkte bieten, wie auf Gewalt in der Familie reagiert werden kann.

5. Du möchtest helfen?

Wenn du in deiner Nachbarschaft oder deinem Umfeld Partnergewalt oder häusliche Gewalt wahrnimmst, hast du mehrere Möglichkeiten zu reagieren. Wenn du dir unsicher bist, bietet die ifs Gewaltschutzstelle kostenlose und anonyme telefonische Beratungen an. Du erreichst uns zu den Öffnungszeiten unter der Nummer 05 1755-535.

Das Projekt StoP wächst übrigens stetig. Wenn du in der Region tätig bist, melde dich gerne und wir treffen uns, um eine mögliche Kooperation zu besprechen.

Lust mitzumachen?

Werde auch du Teil des Projektes und melde dich unter
bregenz@stop-partnergewalt.at

Kontakt

StoP Bregenz

c/o ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg
Johannitergasse 6
6800 Feldkirch

Telefon 05 1755-535

bregenz@stop-partnergewalt.at

Aktuelles

Nikola Furtenbach war am 31. März zu Gast bei Radio Proton und sprach mit Ingrid Delacher über das Projekt StoP in Bregenz. Die Projektkoordinatorin stellte

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Am 4. April veranstaltete Ulrike Furtenbach (ifs Gewaltschutzstelle) gemeinsam mit Mario Enzinger (ifs Gewaltberatung und ifs Beratungsstelle für Gewaltprävention) einen Workshop für Mitarbeiter:innen von dowas,

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Hinschauen und handeln Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ ermächtigt Nachbarn und Nachbarinnen, beim Verdacht auf Gewalt aktiv zu werden Am 25.11 findet der jährliche

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Im September startete das Gewaltpräventionsprojekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ mit ersten Aktionen. StoP wird in Kooperation zwischen Stadt Bregenz (insbesondere dem Stadtteilbüro Mariahilf) und

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Termine

Ansprechpartner:innen

Mag.a Nikola Furtenbach

Mag.a Nikola Furtenbach

ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg, Projektkoordination

Tel.:
+43 (0) 5 1755 4494

Mail:
nikola.furtenbach@ifs.at

Giuseppe Cristiano

Giuseppe Cristiano
ifs Gewaltberatung

Tel.:
+43 (0) 5 1755 4267

Mail:
giuseppe.cristiano@ifs.at

Tel.:
+43 (0) 5 1755 4494

Mail:
nikola.furtenbach@ifs.at

Tel.:
+43 (0) 5 1755 4267

Mail:
giuseppe.cristiano@ifs.at

Projektpartner:innen

Das StoP Projekt wird vom Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser koordiniert. An Bord sind zudem zahlreiche Projektpartnerinnen und -partner, die wir nachfolgend gerne vorstellen möchten. Wir freuen uns, so viel geballte Kompetenz, Freude am Wirken und Engagement in einem Projekt zu vereinen!

Das StoP Projekt Vorarlberg wird von der ifs Gewaltschutzstelle umgesetzt. Die ifs Gewaltschutzstelle informiert, berät und begleitet Menschen, die von Gewalt in der Familie oder im nahen Umfeld betroffen sind.

 

Mit einem Klick auf Name oder Logo gelangst du auf die jeweilige Website.

StoP in Kooperation mit:

Pressespiegel

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